DAS PROJEKT


Es gibt langjährige freundschaftliche Verbindungen des BDWO und seiner Mitgliedsverbände mit Organisationen in Kirgisistan sowie zwischen dem ABiD und dem kirgisischen Behindertenverband (Gesellschaftliche Organisation „Kirgisische Gesellschaft der Behinderten der Kirgisischen Republik“ – OO „KROI“) mit seinen ca. 22.000 Mitgliedern. Zu meinen Freunden gehört der Vorsitzende des Verbandes, Schukurbek Kuchkachow.

Freunde helfen einander, wenn sie es können. Und so wurde aus einer Bitte eine Idee: Das Projekt "Djamila - ein Rolli-Bus für Kirgisistan". Auf Bitte von Schukurbek Kuchkachow haben sich der BDWO sowie der ABiD vorgenommen, dem KROI einen für die Beförderung von Rollstuhlfahrern und weiteren Menschen mit Behinderungen geeigneten Kleinbus zu spenden. Das wäre dann der erste derartige Kleinbus für den Verband und ein wichtiger Impuls für die Schaffung von Barrierefreiheit.


Den Bus wollen wir in Deutschland kaufen und mit weiteren Sachspenden beladen. In Verbindung mit einer „Roadshow: "Für eine Welt ohne Barrieren!“ werden wir das Fahrzeug von Berlin nach Bischkek bringen und dort in feierlicher Form übergeben.

Die Tour soll noch in diesem Jahr – abhängig von den Reisemöglichkeiten in Folge der Corona-Pandemie – am Brandenburger Tor starten. Auf dem Weg nach Bischkek wollen wir uns an mehreren Orten mit Behindertenorganisationen sowie Vertretern der Politik und Medien zum Erfahrungsaustausch zu Fragen der barrierefreien Mobilität und des barrierefreien Tourismus treffen. Folgende Stationen sind vorgesehen: Warschau, Minsk, Moskau, Samara, Almaty und Bischkek.

Das Projekt wird von einem kleinen ehrenamtlich arbeitenden Team organisiert und es ist klar, dass wir das nur mit kräftiger Unterstützung schaffen können.

Die Schirmherrschaft hat der Koordinator der Bundesregierung für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen Partnerschaft, Johann Saathoff, übernommen.

Ihm sowie allen Personen, Organisationen und Unternehmen, die das Projekt aktiv unterstützen, möchten wir ganz herzlich danken.

André Nowak (Projektleiter), März 2021


Nachtrag vom 21. Juni: Vor allem wegen der Corona-Pandemie müssen wir unseren Plan leider ändern, aber wir geben nicht auf. Das Ziel, dem kirgisischen Behindertenverband einen rollstuhlgerechten Kleinbus zur Verfügung zu stellen, bleibt. Weitere aktuelle Informationen folgen in den nachfolgenden Blogs.



BLOG


2. Januar 2023 - Rolli-Bus II

Eine sehr erfreuliche Nachricht bekamen wir aus Kirgisistan: Am 30. Dezember übergab der Parlamentspräsident der Kirgisischen Republik, Nurlanbek Shakiev, dem Behindertenzentrum in Sokuluk einen rollstuhlgerechten Kleinbus. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt, damit auch Menschen in Kirgisistan mobil sein können. Djamila lebt!



2. März 2022 - Dem Frieden verpflichtet

Das Djamila-Team unterstützt die Erklärung des BDWO zu dem durch nichts zu rechtfertigenden Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine.

Unser Projekt "Djamila - Ein Rolli-Bus für Kirgisistan" verwirklichten wir gemeinsam mit dem BDWO, mit dem ABiD und dem Kirgisischen Behindertenverband KROI. Dabei ging es - wie bei den vielen anderen Aktivitäten von ABiD und BDWO im Zusammenwirken mit Behindertenorganisationen in allen Staaten der ehemaligen Sowjetunion um Teilhabe, Selbstbestimmung und Barrierefreiheit in einer inklusiven Gesellschaft. Grundvoraussetzung dafür sind Frieden und Völkerverständigung über alle Grenzen hinweg.

Dafür streiten wir, auch im Sinne der vielen Djamilas und Danijars in dieser Welt.

 

Erklärung des BDWO: Dem Frieden verpflichtet – Krieg ist keine Lösung!

https://www.bdwo.de/.../Dem%20Frieden%20verpflichtet.pdf


14. Januar 2022 - Ein Rolli-Bus für Kirgisistan - DER FILM

Premiere auf ALEX-TV: Ein Film über unser Djamila-Projekt. Herzlichen Dank an Siegurd Seifert für diese sehenswerten 30 Minuten. Der Film kann jederzeit auf www.inclusio.tv angesehen werden.


13. Dezember 2021 - wir machen weiter!

Am 1. Dezember traf sich das Team Djamila, um gemeinsam auf unsere Reise nach Kirgisistan zurück zu blicken und zu beraten, wie es hier weiter gehen könnte. Wir waren uns einig, dass das Projekt sehr erfolgreich war, auch Dank der vielen Unterstützung, die wir erhielten. Sicher können wir nun nicht Jahr für Jahr einen weiteren Rolli-Bus für Kirgisistan organisieren - für eine flächendeckende barrierefreie Mobilität bedarf es anderer Lösungen. Aber mit dem Bus haben wir einen kleinen konkreten Beitrag praktischer Hilfe geleistet und viele Impulse ausgelöst. Wir möchten das Kapitel "Djamila" nicht einfach beenden - es soll weiter leben durch eine freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen deutschen und kirgisischen Behindertenorganisationen, durch den ABiD e.V., das ABiD-Institut und den BDWO sowie KROI auf der anderen Seite.

Über die Frage, wie das konkret aussehen könnte, sind wir bereits im Gespräch.

Natürlich bedarf es dafür auch finanzieller Unterstützung. Deshalb ist das Spendenkonto des BDWO e.V., Kontoverbindung: Hypovereinsbank, IBAN: DE63 1002 0890 5220 1431 65, weiter für das Projekt "Djamila" geöffnet und wir freuen uns über große wie auch kleine (steuerlich abzugsfähige) Spenden.


29. November - am Tag nach der Wahl

Von meinen Wahlbeobachtungen berichtete ich bereits. Am Tag nach der Wahl des Kirgisischen Parlaments war ich am Vormittag mit meiner Dolmetscherin Diana Arykbaeva in der Schule, in der sie sonst als Deutschlehrerin arbeitet. Die private (kirgisische) KREATIV-Schule bietet erweiterten Deutschunterricht an - einen Eindruck davon gewann ich bei den Gesprächen mit den Schülerinnen und Schülern, Deutschlehrerinnen und der Schulleitung. Beim anschließenden Mittagessen hatten wir eine gute Idee - mal sehen, ob daraus ein interessantes Projekt entsteht.

Am Nachmittag traf ich mich mit meinem Freund Schukurbek Kuchkachov und seinen Kollegen vom kirgisischen Behindertenverband und freute mich sehr, dass auch die für Behindertenpolitik zuständige Vizeministerin Aliza Soltonbekova dabei war. Schukurbek berichtete über den erfolgreichen Einsatz des Rolli-Busses in den vergangenen Wochen. Neben einem Austausch zu den Wahlen und aktuellen Entwicklungen in der Behindertenpolitik besprachen wir auch Möglichkeiten für unsere weitere Zusammenarbeit in den kommenden Jahren.

Übrigens hat es ein Mensch mit Behinderungen wieder ins Parlament geschafft: Dastan Dalabayevich Bekeschew ist seit dem 6. Lebensjahr blind, hat Rechtswissenschaften studiert und seit 2010 politisch aktiv. Diesmal kandidierte er nicht für eine Partei, sondern als Direktkandidat und er gewann seinen Wahlkreis in Bischkek mit fast 48 Prozent.


28. November - Wahlbeobachtung in Bischkek und Sokuluk

Von 8:00 bis 20:00 Uhr waren heute die Wahllokale zur Wahl des Kirgisischen Parlaments geöffnet. Vor meinem Besuch von drei Wahllokalen in Bischkek und vier Wahllokalen in Sokuluk war ich im Novotel, dem Quartier der Zentralen Wahlkommission für die internationalen Wahlbeobachter/innen und Pressevertreter/innen. Ich nutze das Quartier auch für mehrere Gespräche, zum Beispiel mit Akbar Medebairov, einem blinden Juristen, sowie Dastan Alymbekov, einem Studenten im Rollstuhl. Beide arbeiten in der Wahlkommission mit. Auch gab es mehrere Interviews für die Presse.

Das erste Wahllokal besuchte ich zusammen mit dem Vorsitzenden des Kirgisischen Behindertenverbandes KROI, Шукурбек Кучкачов. Hier konnte ich sehr gut beobachten, inwieweit die versprochene Barrierefreiheit in der Praxis aussieht und ein Rollifahrer im Wahllokal zurecht kommt. Im zweiten Wahllokal ging dann Сапарбек Муратов mit seinen erwachsenen Kindern  wählen. Auch hier war hinsichtlich der Barrierefreiheit nicht alles so, wie von der Wahlkommission vorgegeben. Ähnliche Beobachtungen machte ich dann auch in den nachfolgenden Wahllokalen.

Interessant finde ich neben der Regel, dass mindestens 30 Prozent aller Abgeordneten in jeder Fraktion Frauen sein müssen, die Bedingung für jede Partei, dass mindestens zwei ihrer Kandidat/innen Menschen mit Behinderungen sein müssen. Sonst wird die Liste nicht zur Wahl zugelassen. Mal sehen, wie viele von ihnen dann auch ins Parlament kommen.

Authentifizierung, Wahl und Auszählung erfolgt mit erstmals mit viel Elektronik. Das soll die Wahl vor Fälschungen schützen.

Viel könnte ich hier noch zu meinen Beobachtungen schreiben, dass würde aber den Rahmen eines Blogs sprengen.


27. November - André Nowak zur Wahlbeobachtung in Kirgisistan

Gerade mal sieben Wochen sind seit unserem Projekt „Djamila - ein Rolli-Bus für Kirgisistan“ vergangen. Diesmal empfing mich Bischkek in frischem Weiß als internationaler Beobachter der Wahlen am 28. November zur Jogorku Kenesh, dem Parlament der Republik Kirgisistan. Die Einladung erfolgte auf Initiative der kirgisischen Behindertenverbände durch die Leiterin der Zentralen Wahlkommission, Frau Shaildabekova. Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an den Wahlen im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention ist hier ein Schwerpunkt, dass wurde auch auf der heutigen Informationsveranstaltung der Wahlkommission deutlich.

Am Nachmittag war etwas Zeit für den Besuch des historischen Museums, dass nach 5 Jahren Umbau endlich wieder seine Türen öffnete. Zur kirgisischen Geschichte gehört natürlich auch Tschingis Aitmatow. An der Wand einige Ausgaben seiner Bücher, darunter erstaunlich viele deutschsprachige Ausgaben.

Am Abend noch ein Empfang für internationale Wahlbeobachter/innen - eine gute Gelegenheit für ein längeres, sehr angenehmes Gespräch mit der neuen deutschen Botschafterin in Bischkek, Dr. Gabriela Linda Guellil sowie Ihrer Mitarbeiterin Neli, die ich schon bei meinen vorherigen Aufenthalten in Kirgisistan 2018 und im Oktober d.J. schätzen lernte.

Morgen früh geht es dann richtig los mit der Beobachtung der Wahlen, die Wahllokale sind für rund 3,6 Millionen Wahlberechtigte von 8:00 bis 20:00 Uhr geöffnet.


18. Oktober - Radiosendung über das Djamila-Projekt

Voll normal, das Magazin für Menschen mit und ohne Behinderungen, berichtet in einer einstündigen Sendung von unserer Reise nach Kirgisistan. Die ganze Sendung gibt es auch als Live-Stream auf alex-berlin.de und am 20. und 21. Oktober auf Ohrsichtradio.de


08. Oktober – Blumen für Tschingis Aitmatow

An unserem letzten Tag in Kirgisistan strahlte die Sonne bei der Fahrt zur Gedenkstätte „Ata-Beyit“ südlich von Bischkek. In der 2020 erbauten Gedenkstätte wird an die über 100.000 Opfer der zentralasiatischen Revolte gegen das zaristische Russland von 1916, auch Urkun (Exodus) genannt, erinnert, die erst mit der Leninschen Oktoberrevolution endete.

In einem zweiten Teil wird an die Opfer der „Stalinschen Säuberungen“ gedacht. 137 Menschen, darunter zahlreiche führende kirgisische Persönlichkeiten einschließlich des Vaters von Tschingis Aitmatow, wurden hier am 5. November 1938 erschossen. 1991 wurden die Leichen exhumiert und in einem Gemeinschaftsgrab beigesetzt.

Am 14. Juni 2008 wurde in Ata-Beyit Tschingis Aitmatow, wie von ihm gewünscht, neben seinem Vater beerdigt. Zusammen mit dem Kirgisischen Behindertenverband legte das Djamila-Team Blumen am Grab des berühmten Schriftstellers nieder.


07. Oktober – erster Ausflug mit dem Rolli-Bus

Bei einem Ausflug in die Umgebung von Kordai (nördlich von Bischkek an der Grenze zu Kasachstan) konnten wir zusammen mit Schukurbek Kuchkachov und weiteren Mitgliedern von KROI den Rolli-Bus testen und Peter Halle hatte die Möglichkeit, wichtige Tipps zum Umgang mit dem Fahrzeug an die Fahrer von KROI weiter zu geben.


06. Oktober – Zu Gast beim Behindertenverband in Sokuluk

Schneeregen begleitete uns heute auf dem Weg nach Sokuluk zur Vereinigung der Jugendlichen mit Behinderungen der Region Chui (ca. 30 km außerhalb von Bischkek). Der sehr aktive Verband hat 1.600 Mitglieder und wird von Ernis Myktybek Uulu geleitet. Stolz zeigten sie uns ihre neuen Werkstatträume und das noch im Rohbau befindliche Haus, in dem in drei Etagen neue Arbeitsplätze, ein Bildungszentrum und Wohnungen für Menschen mit Behinderungen entstehen. In den Werkstätten wird auch in mehreren Berufen ausgebildet. Mit dabei bei unseren Gesprächen der Bürgermeister von Sokuluk, der dem Verband ein engagierter Partner ist.

Anschließend lud der Verband zu einem kirgisischen Festessen mit landestypischen Speisen und zahlreichen Trinksprüchen, Musik und Gesprächen ein. Dabei gab es immer wieder großen Dank für den Rolli-Bus.


05. Oktober – Treffen am Runden Tisch

Der Zugang von Menschen mit Behinderungen zu Bildung und Arbeit sowie der Mangel an barrierefreien Wohnungen, Verkehrsmitteln und Infrastruktur waren nur einige Themen der kirgisisch-deutschen Behindertenkonferenz am 5. Oktober in Bischkek. Die Themen sind gleich, die aktuelle Situation bzw. die Probleme und Rahmenbedingungen unterscheiden sich aber doch gewaltig zwischen unseren Ländern. Deutlich wurde in der Rede der stellvertretenden Ministerin für Gesundheit und Soziales, Aliza Soltonbekova, auch das Interesse der Regierung an der Zusammenarbeit mit den Behindertenorganisationen sowie dem Erfahrungsaustausch mit Deutschland.


04. Oktober – Besuch bei ÜMÜT-NADJESCHDA

Am Nachmittag besuchte das Djamila-Team Karla-Maria und Igor Schälike, die 1989 das Kinder-Rehabilitationszentrum „ÜMÜT-NADJESCHDA“ am Rande von Bischkek gründeten und seitdem in bewundernswerter Weise leiten. Ohne staatliche Hilfen bietet dieses Zentrum derzeit 76 Kindern mit überwiegend geistigen Behinderungen ein menschenwürdiges Leben, Hilfen für deren Eltern bzw. ein sicheres Zuhause.

Es lohnt, sich über die Homepage www.Nadeschda.org umfassender über dieses Zentrum zu informieren oder, wenn die Möglichkeit besteht, vorbeizukommen oder Frau Schälike bei ihren Vorträgen in Deutschland zuzuhören. Spenden für NADJESCHDA (übersetzt: Die Hoffnung) sind dringend nötig und willkommen.


04. Oktober – Geschafft!

Viel Prominenz kam am 4. Oktober zur offiziellen Übergabe des Rolli-Busses in die Werkstätten des Kirgisischen Behindertenverbandes KROI in Bischkek. Begleitet von zahlreichen Medien hielten u.a. die Vizepräsidentin des Parlaments, der Minister für Gesundheit und Soziales, der Ständige Vertreter der Deutschen Botschaft, David Westenfelder, und der Präsident der Vereinigung der Kirgisischen Behindertenverbände AIK kurze Ansprachen.

Besondere Freude über das Auto gab es bei den Beschäftigten der Werkstatt, die auch gleich eine Probefahrt machten. So viele glückliche Gesichter sieht man selten.

Ja, wir haben es geschafft: Nun hat der Kirgisische Behindertenverband seinen ersten Rolli-Bus. Ein kleiner, aber wichtiger Schritt auf dem Weg zu barrierefreier Mobilität. Ich danke allen, die mich bei dem Projekt unterstützen: Die Deutsche Botschaft, der Schirmherr MdB Johann Saathoff, MdB Dr. André Hahn und die Fraktion DIE LINKE, die Stiftung West-Östliche Begegnungen, der BDWO und der ABiD sowie die weiteren Spender/innen und mein Team Djamila.


03. Oktober – Ankunft in Bischkek

Nach der Ankunft in Bischkek begann unsere Reise mit einem Erfahrungsaustausch zur Behindertenpolitik in Deutschland und Kirgisistan im Büro des Kirgisischen Behindertenverbandes KROI. Mit dabei neben dem Vorsitzenden Schukurbek Shabdanovich Kuchkachkov (Шукурбек Кучкачов) und weiteren Aktivisten u.a. der Präsident der Vereinigung der Kirgisischen Behindertenorganisationen AIK, Kalyk Barktabasovich Mambetakunov und die Präsidentin der Vereinigung der behinderten Frauen, Asipa Musaevna Musaeva.

Die Gespräche gingen weiter im Kirgisischen Nationalitätenrestaurant SUPARA. In dem Objekt gibt es auch ein kleines, aber interessantes ethnographisches Museum vom Gründer des Unternehmens, Egemberdiev Taabaldy.

Am Abend traf sich das Team Djamila noch mit den Herren David Westenfelder und Torge Matthiesen von der Deutschen Botschaft.


01. Oktober - Ein Schreiben von der Stiftung WOEB

Heute kam ein Schreiben von der Stiftung West-Östliche Begegnungen, in dem uns die Vorstandsvorsitzende Jelena V. Hoffmann mitteilt, dass die Stiftung unser Projekt mit einem Reisekostenzuschuss von 1.200 Euro fördert.

Die Stiftung fördert Begegnungsprojekte zivilgesellschaftlicher Institutionen in Deutschland mit den seit Anfang der 1990er Jahre unabhängigen Staaten Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Estland, Georgien, Kasachstan, Kirgistan, Lettland, Litauen, Moldau, Russland, Tadschikistan, Turkmenistan, Ukraine und Usbekistan (Partnerländer der Stiftung). In 12 von diesen 15 Ländern gibt es Behindertenorganisationen mit denen der ABiD seit rund 15 Jahren zusammenarbeitet und schon mehrfach hat die Stiftung diese Zusammenarbeit finanziell unterstützt. Dafür herzlichen Dank.

Mehr zur Stiftung unter www.stiftung-woeb.de


30. September - Pressegespräch in Berlin

Bevor morgen das Team „Djamila“ nach Bischkek fliegt, um dort gemeinsam mit der Deutschen Botschaft den Rolli-Bus an den Kirgisischen Behindertenverband (KROI) zu übergeben, trafen sich heute zum Pressegespräch im Bundestag der Abgeordnete André Hahn (DIE LINKE), der Abgeordnete Johann Saathoff (SPD), Koordinator der Bundesregierung für die zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen Partnerschaft, der Leiter des Projektes „Djamila – ein Rolli-Bus für Kirgisistan“ André Nowak, der Botschafter Kirgisistans Erlan Abdyldaev, der Vorsitzende des Bundesverbandes Deutscher West-Ost-Gesellschaften Peter Franke, der stellv. Vorsitzender des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland „Für Selbstbestimmung und Würde“ Klaus Heidrich sowie per Video der KROI-Vorsitzende Schukurbek Kuchkachov.

Während des Aufenthaltes des Djamila-Teams finden eine kirgisisch-deutschen Behindertenkonferenz sowie weitere Gesprächsrunden mit anderen kirgisischen Behindertenorganisationen sowie Vertretungen von Politik, Verwaltung und Medien statt.


15. September - Nur noch wenige Tage bis zur Reise nach Bischkek

In der heutigen Teambesprechung gratulierten wir zuerst Peter Halle (Foto links) zu seinem gestrigen runden Geburtstag.

Danach telefonierten wir mit dem Vorsitzenden von KROI,  Шукурбек Кучкачов, in Bischkek. Dabei ging es um den Kauf des Rolli-Busses und das Programm während unseres Aufenthalts in Kirgisistan vom 2. bis 9. Oktober.

Der Stand der Vorbereitung stimmt uns optimistisch und wir sind schon sehr gespannt, was uns in Kirgisistan so alles erwarten wird.

Vor der Abreise wird es am 30. September noch ein Pressegespräch in Berlin geben, an dem u.a. unser Schirmherr MdB Johann Saathoff und der Botschafter Kirgisistans, Erlan Abdyldaev, teilnehmen werden.


27. August - Erfreuliche Neuigkeiten

Heute traf sich das Team Djamila zur Beratung und einer Telefonkonferenz mit Schukurbek Kuchkachov.

Dabei gab es erfreuliche Neuigkeiten aus Bischkek: Die Deutsche Botschaft unterstützt das Projekt mit einem größeren finanziellem Beitrag, sodass KROI damit in der Lage ist, einen rollstuhlgerechten Kleinbus auf dem Gebrauchtwagenmarkt in Kirgisistan zu kaufen. Der Kauf und die offizielle Inbetriebnahme sollen Anfang Oktober im Beisein des Djamila-Teams und der Deutschen Botschaft erfolgen.

Offiziell haben wir in der heutigen Beratung auch Siegurd Seifert als Mitglied im Team Djamila begrüßt. Siegurd ist Experte freier Journalist, Medienexperte und Experte. wenn es um das Thema barrierefreien öffentlichen Personenverkehr geht. Mit seinem Verein inclusio medien e.V. arbeitet der ABiD schon seit vielen Jahren zusammen.

Das Djamila-Team wird nach derzeitiger Planung mit 4 Personen (André Nowak, Peter Halle, Maryia Rudz und Siegurd Seifert) vom 2. bis 8. Oktober in Bischkek sein. Auf dem Programm stehen neben der Inbetriebnahme des Rolli-Busses diverse Treffen und Erfahrungsaustausche mit KROI, weiteren kirgisischen Behindertenorganisationen und der kirgisischen Regierung.


2. August - Herzlichen Dank und auf Wiedersehen

Am 31. Juli endete die vierjährige Dienstzeit von Monika Iwersen als deutsche Botschafterin in Kirgisistan. Wir möchten uns ganz herzlich bei Frau Iwersen für die Unterstützung des Projektes „Djamila – ein Rolli-Bus für Kirgisistan“ bedanken und sind zuversichtlich, dass wir das Vorhaben gemeinsam mit dem Kirgisischen Behindertenverband und der Deutschen Botschaft in Bischkek im Oktober 2021 erfolgreich abschließen können.


21. Juni - Beratung im Team Djamila

Wir müssen unseren Plan leider ändern. Vor allem die Corona-Pandemie, aber auch weitere äußere Umstände zwingen uns, den Plan aufzugeben, den Rolli-Bus in Deutschland zu kaufen und ihn in einer Roadshow durch fünf Staaten nach Bischkek zu bringen. Wir geben aber nicht auf. Der aktuelle Plan ist nun, mit dem Team Djamila Anfang Oktober nach Bischkek zu reisen, den Rolli-Bus dort vor Ort gemeinsam mit dem kirgisischen Behindertenverband zu kaufen und ihn dort feierlich zusammen mit der deutschen Botschaft und weiteren Partnern in Betrieb zu nehmen. Unseren Aufenthalt werden wir auch für eine deutsch-kirgisische Behindertenkonferenz zum Thema barrierefreie Mobilität nutzen und wenn es möglich ist, auch den kasachischen Behindertenverband in den Erfahrungsaustausch einbeziehen.


14. Juni - Danke für die Spenden

Eine Reihe von weiteren Spenden sind auf dem Spendenkonto beim BDWO eingegangen, dafür möchten wir uns herzlich bedanken. Auch die im Bundestag vertretenen demokratischen Parteien haben wir über das Projekt informiert und um eine Spende gebeten. Darauf hin spendeten die Bundestagsabgeordneten der LINKEN 1.000 Euro. Den symbolischen Scheck überreichte uns der Abgeordnete Dr. André Hahn im Beisein des Botschafters der Republik Kirgisistan, Erlan Abdyldaev.



17. Mai - Grußwort vom Schirmherrn Johann Saathoff

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Koordinator für zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit ist mir besonders wichtig, dass Menschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen und zu vielfältigen Themen in Kontakt miteinander kommen, sich austauschen, zusammenarbeiten. Die Schirmherrschaft über das Projekt „Djamila – ein Rolli-Bus für Kirgisistan“ habe ich deshalb sehr gerne übernommen.

Der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland „Für Selbstbestimmung und Würde“ e.V., der Bundesverband Deutscher West-Ost Gesellschaften e.V. und der Kirgisische Behindertenverband wirken hier zusammen, um Menschen mit Behinderung in Kirgisistan ganz konkret mit einem Rolli-Bus zu unterstützen sowie – nicht weniger wichtig – noch mehr Aufmerksamkeit für das Thema Barrierefreiheit in Deutschland, Kirgisistan und darüber hinaus zu gewinnen. Das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft begleiten und unterstützen dieses Projekt.

Deutschland wie Kirgisistan haben das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung unterzeichnet und ratifiziert. Dieses verfolgt wesentlich das Ziel, die Gleichberechtigung für Menschen mit Behinderung zu fördern, zu schützen und zu sichern. Solch ein Übereinkommen will jeden Tag gelebt und erfüllt werden. Deutschland wie Kirgisistan haben zweifellos einiges erreicht, es bleibt aber auch noch einiges zu tun.

Über 190.000 der Bürgerinnen und Bürger Kirgisistans leben mit einer Behinderung. Gleichberechtigung zu verwirklichen bedeutet, Barrieren in allen Bereichen zu beseitigen. Ein Rolli-Bus ist da eine konkrete Unterstützung für hoffentlich möglichst viele – und zugleich ein Aufruf zu großem Ehrgeiz, noch mehr zu tun gegen Barrieren aller Art.

Das ist eine Aufgabe für Regierungen und für Zivilgesellschaften. Kirgisistans Zivilgesellschaft ist traditionell vielfältig und lebhaft, die Kontakte zwischen dem Allgemeinen Behindertenverband in Deutschland und dem Kirgisischen Behindertenverband sowie zwischen den deutschen West-Ost-Gesellschaften und Partnern in Kirgisistan sind langjährig und intensiv – und das Projekt „Djamila“ ist gelebte zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit.

Ich wünsche ihm viel Erfolg und sichere Fahrt auf allen Etappen!

Johann Saathoff, MdB

Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen Partnerschaft


5. Mai - die Deutsche Allgemeine Zeitung (DAZ) berichtet

In einem sehr lesenswerten Artikel (https://daz.asia/blog/ein-rolli-bus-fuer-kirgisistan/) berichtet Christoph Strauch von der DAZ aus Almaty von der Podiumsdiskussion in der kirgisischen Botschaft in Berlin am 3. Mai. Leider gab es an dem Abend technische Pannen, sodass die Übertragung der Veranstaltung über YouTube und Facebook leider nicht wie geplant stattfinden konnte. Dafür bitten wir um Entschuldigung.


29. April - Wir stellen drei Medienpartner vor

Drei Medienpartner werden das Djamila-Projekt aktiv unterstützen:
Zum einen die Deutsche Allgemeine Zeitung. Die DAZ ist eine Wochenzeitung in Kasachstan. Sie erscheint in deutscher und russischer Sprache mit einer Auflage von bis zu 2.000 Exemplaren. Zu den Schwerpunktthemen der DAZ gehören die deutsch-kasachstanischen Beziehungen, Tendenzen in Politik, Kultur und den Gesellschaften Zentralasiens und Deutschlands sowie Perspektiven und Ausbildungsmöglichkeiten der Jugend.

Zum zweiten das von der Tourismusexpertin Julia Marmulla herausgegebene einzige Reisemagazin für barrierefreies Reisen in Deutschland “.Meine Reisewelt“. Im halbjährlichen Erscheinungsrhythmus inspiriert es reisebegeisterte Menschen mit Behinderungen für ihre nächsten Urlaubs- und Reiseziele.

Dritter Medienpartner ist inclusio medien e.V. Unter Leitung des Journalisten Siegurd Seifert ist das Team bekannt für inklusive Berichterstattung und Beratung in den Bereichen Print, Radio und TV.



26. April 2021 - Einladung zur Online-Diskussion am 3. Mai in die Kirgisische Botschaft

Anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen laden der BDWO e.V. und der ABiD e.V. zu einer hybriden Podiumsdiskussion „Für eine Welt ohne Barrieren“ am 3. Mai 2021 von 18:00 – 19:00 Uhr in die Kirgisische Botschaft in Berlin ein. Coronabedingt ist eine Teilnahme leider nur online möglich.

Was kann man tun, um mehr Barrierefreiheit in der Mobilität und im Tourismus zu schaffen? Wo stehen wir dabei in Deutschland 12 Jahre nach Inkraftsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention? Und worum geht es bei dem Projekt „Djamila – ein Rolli-Bus“ für Kirgisistan? Darüber diskutieren der kirgisische Botschafter Erlan Abdyldaev, Peter Franke (Vorsitzender des BDWO), Marcus Graubner (Vorsitzender des ABiD), Julia Marmulla (Expertin für barrierefreien Tourismus) und André Nowak (Leiter des Djamila-Projektes). Den musikalischen Rahmen gestaltet der Songpoet Tino Eisbrenner, die Moderation übernimmt Siegurd Seifert (Inclusio Medien).

Sie können die Podiumsdiskussion ohne Anmeldung über YouTube verfolgen. Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.

Die Veranstaltung wird unterstützt von Aktion MENSCH.



9. April 2021 - Team "Djamila" zum Termin der Roadshow

Nach gründlicher Abwägung, vor allem zur Situation und Entwicklung der Corona-Pandemie, haben wir heute entschieden, die Roadshow von Berlin nach Bischkek erst für Anfang Oktober zu planen.



23. März 2021 - Gespräch mit Azamat Almakunov

Im heutigen Gespräch mit dem Gesandten-Botschaftsrat Azamat Almakunov ging es um zahlreiche Fragen, wie die kirgisische  Botschaft und deren Botschafter unser Projekt konkret unterstützen können.



5. März 2021 - Gespräch mit Johann Saathoff

Heute traf ich mich mit dem Abgeordneten Johann Saathoff (SPD) in seinem Bundestagsbüro, um mit ihm über das Projekt "Djamila" zu sprechen. Kompliziert und lang ist seine offizielle Funktionsbezeichnung: Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen Partnerschaft". Diese Funktion übernahm er vor einigen Monaten von dem Bundestagsabgeordneten Dirk Wiese. Völlig unkompliziert verlief unser Gespräch und im Ergebnis übernahm er auch gern die Schirmherrschaft für unser Projekt.



29. Januar 2021 - Das Team "Djamila"

Heute traf sich das Team "Djamila" zu seiner ersten Beratung. Zum Team gehören Peter Halle, Mario Rödel und Maryia Rudz. Ich bin mit allen befreundet und freue mich, dass wir als Team für dieses Vorhaben zusammen arbeiten werden.

Peter Halle hat viele Jahre für eine Berliner Firma Menschen mit Behinderungen mit solchen Kleinbussen befördert, ist also ein erfahrener Kraftfahrer, der auch mit diesen Fahrzeugen bestens vertraut ist. Gemeinsam mit ihm und Ilja Seifert war ich schon viele Stunden und Tage mit seinem "Sprinter" unterwegs.

Mario Rödel ist auch beruflich als Dolmetscher und Übersetzer aktiv und unterstützt mich seit über 12 Jahren bei der Zusammenarbeit mit den Behindertenorganisationen im russischsprachigen Raum. Er kennt also nicht nur die russische Sprache, sondern auch die Länder und unsere Partner.

Maryia Rudz kommt aus Minsk. Ich lernte sie durch ein Internationales Praktikum im Bundestag kennen. Auch sie hat sich bereits im ABiD engagiert, ist mit Fragen zur Behindertenpolitik vertraut und kennt unsere Partner von Minsk bis Bischkek.



19. Dezember 2020 - Spenden statt Schenken

Zu meinem heutigen runden Geburtstag wünschte ich mir Spenden für das Projekt "Djamila" und es kam auch ein dreistelliger Betrag zusammen. Dafür herzlichen Dank.

Meinem Freund Tino Eisbrenner fehlen wegen der Corona-Pandemie seit dem März 2020 abgesagten Konzerte die Einnahmen. Deshalb spendete er fünf Exemplare seiner Biographie "EISBRENNER - VON HEUTE AUF MORGEN". Interessenten können solange der Vorrat reicht gern ein Exemplar (auch signiert) bekommen, wenn sie mindestens 50 Euro spenden.



12. Dezember 2020 - Über den ABiD e.V.

Der 1990 gegründete Allgemeine Behindertenverband in Deutschland „Für Selbstbestimmung und Würde“ e.V. (ABiD) führt seit über 12 Jahren (wie keine andere Organisation in Deutschland) einen intensiven und kontinuierlichen Erfahrungsaustausch mit Behindertenorganisationen in Russland sowie allen Staaten der östlichen Partnerschaft und Zentralasiens. Im Mittelpunkt dieser Zusammenarbeit stand und steht auch weiterhin die Umsetzung der UN-BRK, um Menschen mit Behinderungen ebenso ein selbstbestimmtes Leben und umfassende Teilhabe in einer Gesellschaft ohne Barrieren zu ermöglichen.

Ich war bis November 2020 über viele Jahre Mitglied im ABiD-Vorstand und bin weiterhin der Verantwortliche des ABiD für die Internationale Arbeit.

Ein Höhepunkt dieser Zusammenarbeit war die internationale Konferenz des ABiD "Teilhabe an Kultur, Sport und Tourismus - Leben ohne Barrieren" vom 28. bis 30. März 2019 in Berlin. An der Konferenz nahmen über einhundert Personen teil, darunter 52 Gäste von Behindertenorganisationen aus den 12 Ländern der ehemaligen Sowjetunion sowie die Vizepräsidentin des Europäischen Behindertenforums (EDF) Gunta Anca aus Riga (Lettland).

In einer Vorstandssitzung (Telefonkonferenz) sprachen wir heute über das Projekt "Djamila". Der Vorstand beschloss, dass Projekt zusammen mit dem BDWO durchzuführen und sprach mir als Projektleiter dafür das Vertrauen aus.



5. Dezember 2020 - Über den BDWO e.V.

Der Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften e.V. wurde im Oktober 1996 gegründet und hat seinen Sitz in Berlin. Er ist ein Zusammenschluss von mehr als 70 Vereinigungen und Initiativen, die sich für die Vertiefung der Beziehungen zu den Menschen in den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion einsetzen, z.B. durch Bürgerbegegnungen zwischen West und Ost und Partnerschaften aller Art, Initiativen auf dem Gebiet der humanitären Hilfe, die Durchführung von Veranstaltungen zu politischen, sozialen und wirtschaftlichen Themen sowie die Verbreitung von Informationen, die ein differenziertes Bild des jeweiligen Partnerlandes zeichnen.

Der BDWO und seine Mitgliedsverbände machen bzw. unterstützen auch mehrere Projekte auf dem Gebiet der Behindertenpolitik und arbeiten dabei auch mit dem ABiD zusammen. Auch deswegen bin ich gern Fördermitglied im BDWO.

Heute beschloss der Vorstand des BDWO auf Grundlage meines Antrages, die Verantwortung für das Projekt "Djamila" zu übernehmen und mich mit der Projektleitung zu betrauen.


Ein kurzer Rückblick


Wie kam es zu diesem Vorhaben? Auf Einladung der Regierung Kirgisistans nahmen der Bundestagsabgeordnete Dr. André Hahn (stellv. Vorsitzender der deutsch-zentralasiatischen Parlamentariergruppe) und ich im September 2018 an den 3. Welt-Nomadenspielen teil. Während unseres Aufenthaltes in Bischkek hatten wir am 6. September auch ein Treffen mit dem Vorsitzenden des Kirgisischen Behindertenverbandes, Schukurbek Kuchkachow (Foto links). In dem Gespräch informierte er uns über die Situation von Menschen mit Behinderungen in seinem Land und die Arbeit seiner Organisation. Dabei berichtete er, dass Kirgisistan die UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) am 21.09.2011 unterzeichnet und am 16.05.2019 ratifiziert hat und sich bemüht, Barrieren im Land abzubauen. Trotzdem sind die öffentlichen Verkehrsmittel noch nicht barrierefrei und es gibt im Land kein einziges Fahrzeug, mit dem Rollstuhlfahrer befördert werden können. Da Herr Kuchkachow mich seit mehreren Jahren aus guter Zusammenarbeit mit dem ABiD kennt, fragte er, ob es möglich wäre, dass wir solch einen „Rolli-Bus“ zur Verfügung stellen könnten.

Was hat Djamila mit dem Projekt zu tun?


Kirgisistan ist ein schönes, aber auch armes Land in Zentralasien, vom Nationaldichter Tschingis Aitmatow hervorragend in seinen Büchern und Novellen beschrieben. 1958 entstand "Djamila“, für viele die schönste Liebesgeschichte der Welt. Diese Novelle las ich bereits in der Schule (sie war Pflichtliteratur in der DDR), weitere Bücher von Aitmatow folgten, so sein Roman "Der Tag zieht den Jahrhundertweg". Vor meiner Reise nach Kirgisistan im Jahr 2018 las ich noch mal eine Reihe von Erzählungen von Tschingis Aitmatow, auch seinen letzten Roman "Der Schneeleopard".

Djamila – der Name bedeutet „Die Schöne“ und steht für uns stellvertretend für das Land und die Frauen, die wie Djamila Selbstbewusstsein und Selbstbestimmung leben, auch wenn sie dabei hohe Barrieren überwinden müssen. Deshalb die Entscheidung, unsere mit dem Projekt verbundenen Botschaften mit dem Namen „Djamila“ zu verbinden.

ROADSHOW


Tourenplan


Die Tour startet in Berlin, führt über Warschau, Minsk, Moskau, Samara, Almaty bis nach Bischkek. Rund 6.500 Kilometer liegen zwischen den Hauptstädten Deutschlands und Kirgisistans.

Ein großer Teil der Strecke liegt also an der „Neuen Seidenstraße“, ein Projekt nicht nur zur Entwicklung des Gütertransportes zwischen China und Europa, sondern auch zur Entwicklung der Zusammenarbeit der Staaten und Völker auf unterschiedlichen Gebieten.

Eigentlich wollten wir die Roadshow am 27. Juni 2021 in Berlin starten. Wegen der Corona-Pandemie haben wir am 9. April entschieden, den Start auf Anfang Oktober zu verschieben.


Nachtrag vom 21. Juni: Wegen der Corona-Pandemie werden wir leider diese Roadshow in 2021 nicht machen können.

SPENDEN


Wir brauchen Ihre Spende!

Wir sind auf Spenden angewiesen, um den Rolli-Bus zu erwerben, ihn mit weiteren Hilfsgütern für den kirgisischen Behindertenverband zu füllen und ihn von Berlin nach Bischkek zu bringen. Das Team arbeitet ehrenamtlich, alle Spenden gehen vollständig in das Projekt.

Auf Wunsch sendet der BDWO Ihnen gern eine Spendenbescheinigung zu und wir nennen Sie auch auf dieser Homepage.


Spendenkonto des BDWO e.V.

Kontoverbindung: Hypovereinsbank

IBAN: DE63 1002 0890 5220 1431 65

BIC: HYVEDEMM488



DANKE


Herzlichen Dank an die Stiftung West-Östliche Begegnungen sowie nachfolgende Unterstützer:innen und die hier auch nicht Genannten:

Dagmar und Andreas Böldt, Tino Eisbrenner, Dr. Andreas Förster, Fraktionsverein der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Hauke Haensel, Dr. André Hahn, MdB, Phil Hubbe, Carola Juerchott, Melitta Kloß, Kai-Uwe Koch, Heike Krahl, Julia Marmulla, Dr. Jürgen Scheele, Dr. Ilja Seifert, Team MdB André Hahn.


Herzlichen Dank auch für die Übernahme der Schirmherrschaft an

Johann Saathoff, MdB, Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen Partnerschaft

sowie an

Monika Iwersen, Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in der Republik Kirgisistan und

Erlan Abdyldaev, Botschafter der Republik Kirgisistan in der Bundesrepublik Deutschland






KONTAKT


kontakt@djamila-bdwo.de


Projektleiter: André Nowak, E-Mail: nowak@djamila-bdwo.de, Tel. (Mobil): +49 170 5882700

Zum Projektteam gehören: Peter Halle, Mario Rödel, Maryia Rudz

www.djamila-bdwo.de


IMPRESSUM

Verantwortlich für Inhalt, Gestaltung und Redaktion:

André Nowak

E-Mail: nowak@djamila-bdwo.de


c/o BDWO e.V.

Friedrichstr. 176-179

10117 Berlin

Telefon: 030-20455120

Fax: 030-20455118

E-Mail: info@bdwo.de


Alle Rechte an Texten, Fotos oder Gestaltungselementen dieser Website liegen – sofern nicht ein/e anderer Urheberrechtsinhaber/in (bzw. Verwertungsberechtigte/r) angegeben ist – bei André Nowak. Jede Verwertung ohne Zustimmung ist unzulässig.

Die Verwendung von Presseerklärungen und Reden ist erwünscht und grundsätzlich erlaubt, bei Verwendung sonstiger Texte wird um vorherige Zustimmungsanfrage gebeten, auch um eventuelle Rechte Dritter zu klären.


Datenschutzerklärung


1. Datenschutz auf einen Blick

Allgemeine Hinweise

Die folgenden Hinweise geben einen einfachen Überblick darüber, was mit Ihren personenbezogenen Daten passiert, wenn Sie unsere Website besuchen. Personenbezogene Daten sind alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Ausführliche Informationen zum Thema Datenschutz entnehmen Sie unserer unter diesem Text aufgeführten Datenschutzerklärung.

Datenerfassung auf unserer Website

Wer ist verantwortlich für die Datenerfassung auf dieser Website?

Die Datenverarbeitung auf dieser Website erfolgt durch den Websitebetreiber. Dessen Kontaktdaten können Sie dem Impressum dieser Website entnehmen.

Wie erfassen wir Ihre Daten?

Ihre Daten werden zum einen dadurch erhoben, dass Sie uns diese mitteilen. Hierbei kann es sich z.B. um Daten handeln, die Sie in ein Kontaktformular eingeben.

Andere Daten werden automatisch beim Besuch der Website durch unsere IT-Systeme erfasst. Das sind vor allem technische Daten (z.B. Internetbrowser, Betriebssystem oder Uhrzeit des Seitenaufrufs). Die Erfassung dieser Daten erfolgt automatisch, sobald Sie unsere Website betreten.

Wofür nutzen wir Ihre Daten?

Ein Teil der Daten wird erhoben, um eine fehlerfreie Bereitstellung der Website zu gewährleisten. Andere Daten können zur Analyse Ihres Nutzerverhaltens verwendet werden.

Welche Rechte haben Sie bezüglich Ihrer Daten?

Sie haben jederzeit das Recht unentgeltlich Auskunft über Herkunft, Empfänger und Zweck Ihrer gespeicherten personenbezogenen Daten zu erhalten. Sie haben außerdem ein Recht, die Berichtigung, Sperrung oder Löschung dieser Daten zu verlangen. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema Datenschutz können Sie sich jederzeit unter der im Impressum angegebenen Adresse an uns wenden. Des Weiteren steht Ihnen ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu.

Außerdem haben Sie das Recht, unter bestimmten Umständen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Details hierzu entnehmen Sie der Datenschutzerklärung unter „Recht auf Einschränkung der Verarbeitung“.

Analyse-Tools und Tools von Drittanbietern

Beim Besuch unserer Website kann Ihr Surf-Verhalten statistisch ausgewertet werden. Das geschieht vor allem mit Cookies und mit sogenannten Analyseprogrammen. Die Analyse Ihres Surf-Verhaltens erfolgt in der Regel anonym; das Surf-Verhalten kann nicht zu Ihnen zurückverfolgt werden. Sie können dieser Analyse widersprechen oder sie durch die Nichtbenutzung bestimmter Tools verhindern. Detaillierte Informationen dazu finden Sie in der folgenden Datenschutzerklärung.

Sie können dieser Analyse widersprechen. Über die Widerspruchsmöglichkeiten werden wir Sie in dieser Datenschutzerklärung informieren.

2. Allgemeine Hinweise und Pflichtinformationen

Datenschutz

Die Betreiber dieser Seiten nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung.

Wenn Sie diese Website benutzen, werden verschiedene personenbezogene Daten erhoben. Personenbezogene Daten sind Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Die vorliegende Datenschutzerklärung erläutert, welche Daten wir erheben und wofür wir sie nutzen. Sie erläutert auch, wie und zu welchem Zweck das geschieht.

Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.

Hinweis zur verantwortlichen Stelle

Die verantwortliche Stelle für die Datenverarbeitung auf dieser Website ist:

André Nowak
c/o BDWO e.V.
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Verantwortliche Stelle ist die natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (z.B. Namen, E-Mail-Adressen o. Ä.) entscheidet.

Widerruf Ihrer Einwilligung zur Datenverarbeitung

Viele Datenverarbeitungsvorgänge sind nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung möglich. Sie können eine bereits erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen. Dazu reicht eine formlose Mitteilung per E-Mail an uns. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt vom Widerruf unberührt.

Widerspruchsrecht gegen die Datenerhebung in besonderen Fällen sowie gegen Direktwerbung (Art. 21 DSGVO)

Wenn die Datenverarbeitung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, haben Sie jederzeit das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling. Die jeweilige Rechtsgrundlage, auf denen eine Verarbeitung beruht, entnehmen Sie dieser Datenschutzerklärung. Wenn Sie Widerspruch einlegen, werden wir Ihre betroffenen personenbezogenen Daten nicht mehr verarbeiten, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen (Widerspruch nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO).

Werden Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, so haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Wenn Sie widersprechen, werden Ihre personenbezogenen Daten anschließend nicht mehr zum Zwecke der Direktwerbung verwendet (Widerspruch nach Art. 21 Abs. 2 DSGVO).

Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde

Im Falle von Verstößen gegen die DSGVO steht den Betroffenen ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres gewöhnlichen Aufenthalts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes zu. Das Beschwerderecht besteht unbeschadet anderweitiger verwaltungsrechtlicher oder gerichtlicher Rechtsbehelfe.

Recht auf Datenübertragbarkeit

Sie haben das Recht, Daten, die wir auf Grundlage Ihrer Einwilligung oder in Erfüllung eines Vertrags automatisiert verarbeiten, an sich oder an einen Dritten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format aushändigen zu lassen. Sofern Sie die direkte Übertragung der Daten an einen anderen Verantwortlichen verlangen, erfolgt dies nur, soweit es technisch machbar ist.

SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung

Diese Seite nutzt aus Sicherheitsgründen und zum Schutz der Übertragung vertraulicher Inhalte, wie zum Beispiel Bestellungen oder Anfragen, die Sie an uns als Seitenbetreiber senden, eine SSL-bzw. TLS-Verschlüsselung. Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie daran, dass die Adresszeile des Browsers von “http://” auf “https://” wechselt und an dem Schloss-Symbol in Ihrer Browserzeile.

Wenn die SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung aktiviert ist, können die Daten, die Sie an uns übermitteln, nicht von Dritten mitgelesen werden.

Auskunft, Sperrung, Löschung und Berichtigung

Sie haben im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen jederzeit das Recht auf unentgeltliche Auskunft über Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten, deren Herkunft und Empfänger und den Zweck der Datenverarbeitung und ggf. ein Recht auf Berichtigung, Sperrung oder Löschung dieser Daten. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema personenbezogene Daten können Sie sich jederzeit unter der im Impressum angegebenen Adresse an uns wenden.

Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Hierzu können Sie sich jederzeit unter der im Impressum angegebenen Adresse an uns wenden. Das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung besteht in folgenden Fällen:

·        Wenn Sie die Richtigkeit Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten bestreiten, benötigen wir in der Regel Zeit, um dies zu überprüfen. Für die Dauer der Prüfung haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.

·        Wenn die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten unrechtmäßig geschah / geschieht, können Sie statt der Löschung die Einschränkung der Datenverarbeitung verlangen.

·        Wenn wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr benötigen, Sie sie jedoch zur Ausübung, Verteidigung oder Geltendmachung von Rechtsansprüchen benötigen, haben Sie das Recht, statt der Löschung die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.

·        Wenn Sie einen Widerspruch nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben, muss eine Abwägung zwischen Ihren und unseren Interessen vorgenommen werden. Solange noch nicht feststeht, wessen Interessen überwiegen, haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.

Wenn Sie die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten eingeschränkt haben, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Europäischen Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.

Widerspruch gegen Werbe-E-Mails

Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-E-Mails, vor.

3. Datenerfassung auf unserer Website

Cookies

Die Internetseiten verwenden teilweise so genannte Cookies. Cookies richten auf Ihrem Rechner keinen Schaden an und enthalten keine Viren. Cookies dienen dazu, unser Angebot nutzerfreundlicher, effektiver und sicherer zu machen. Cookies sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Rechner abgelegt werden und die Ihr Browser speichert.

Die meisten der von uns verwendeten Cookies sind so genannte “Session-Cookies”. Sie werden nach Ende Ihres Besuchs automatisch gelöscht. Andere Cookies bleiben auf Ihrem Endgerät gespeichert bis Sie diese löschen. Diese Cookies ermöglichen es uns, Ihren Browser beim nächsten Besuch wiederzuerkennen.

Sie können Ihren Browser so einstellen, dass Sie über das Setzen von Cookies informiert werden und Cookies nur im Einzelfall erlauben, die Annahme von Cookies für bestimmte Fälle oder generell ausschließen sowie das automatische Löschen der Cookies beim Schließen des Browser aktivieren. Bei der Deaktivierung von Cookies kann die Funktionalität dieser Website eingeschränkt sein.

Cookies, die zur Durchführung des elektronischen Kommunikationsvorgangs oder zur Bereitstellung bestimmter, von Ihnen erwünschter Funktionen (z.B. Warenkorbfunktion) erforderlich sind, werden auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gespeichert. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der Speicherung von Cookies zur technisch fehlerfreien und optimierten Bereitstellung seiner Dienste. Soweit andere Cookies (z.B. Cookies zur Analyse Ihres Surfverhaltens) gespeichert werden, werden diese in dieser Datenschutzerklärung gesondert behandelt.

Server-Log-Dateien

Der Provider der Seiten erhebt und speichert automatisch Informationen in so genannten Server-Log-Dateien, die Ihr Browser automatisch an uns übermittelt. Dies sind:

·        Browsertyp und Browserversion

·        verwendetes Betriebssystem

·        Referrer URL

·        Hostname des zugreifenden Rechners

·        Uhrzeit der Serveranfrage

·        IP-Adresse

Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen.

Die Erfassung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der technisch fehlerfreien Darstellung und der Optimierung seiner Website – hierzu müssen die Server-Log-Files erfasst werden.

Anfrage per E-Mail, Telefon oder Telefax

Wenn Sie uns per E-Mail, Telefon oder Telefax kontaktieren, wird Ihre Anfrage inklusive aller daraus hervorgehenden personenbezogenen Daten (Name, Anfrage) zum Zwecke der Bearbeitung Ihres Anliegens bei uns gespeichert und verarbeitet. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.

Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sofern Ihre Anfrage mit der Erfüllung eines Vertrags zusammenhängt oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist. In allen übrigen Fällen beruht die Verarbeitung auf Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) und / oder auf unseren berechtigten Interessen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), da wir ein berechtigtes Interesse an der effektiven Bearbeitung der an uns gerichteten Anfragen haben.

Die von Ihnen an uns per Kontaktanfragen übersandten Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z. B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihres Anliegens). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere gesetzliche Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt.

4. Soziale Medien

eRecht24 Safe Sharing Tool

Die Inhalte auf unseren Seiten können datenschutzkonform in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Google+ geteilt werden. Diese Seite nutzt dafür das eRecht24 Safe Sharing Tool. Dieses Tool stellt den direkten Kontakt zwischen den Netzwerken und Nutzern erst dann her, wenn der Nutzer aktiv auf einen dieser Button klickt. Der Klick auf den Button stellt eine Einwilligung im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO dar. Diese Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

Eine automatische Übertragung von Nutzerdaten an die Betreiber dieser Plattformen erfolgt durch dieses Tool nicht. Ist der Nutzer bei einem der sozialen Netzwerke angemeldet, erscheint bei der Nutzung der Social-Buttons von Facebook, Google+1, Twitter & Co. ein Informations-Fenster, in dem der Nutzer den Text vor dem Absenden bestätigen kann.

Unsere Nutzer können die Inhalte dieser Seite datenschutzkonform in sozialen Netzwerken teilen, ohne dass komplette Surf-Profile durch die Betreiber der Netzwerke erstellt werden.

Facebook Plugins (Like & Share-Button)

Auf unseren Seiten sind Plugins des sozialen Netzwerks Facebook, Anbieter Facebook Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, California 94025, USA, integriert. Die Facebook Plugins erkennen Sie an dem Facebook-Logo oder dem “Like-Button” (“Gefällt mir”) auf unserer Seite. Eine Übersicht über die Facebook Plugins finden Sie hier: https://developers.facebook.com/docs/plugins/?locale=de_DE.

Wenn Sie unsere Seiten besuchen, wird über das Plugin eine direkte Verbindung zwischen Ihrem Browser und dem Facebook-Server hergestellt. Facebook erhält dadurch die Information, dass Sie mit Ihrer IP-Adresse unsere Seite besucht haben. Wenn Sie den Facebook “Like-Button” anklicken während Sie in Ihrem Facebook-Account eingeloggt sind, können Sie die Inhalte unserer Seiten auf Ihrem Facebook-Profil verlinken. Dadurch kann Facebook den Besuch unserer Seiten Ihrem Benutzerkonto zuordnen. Wir weisen darauf hin, dass wir als Anbieter der Seiten keine Kenntnis vom Inhalt der übermittelten Daten sowie deren Nutzung durch Facebook erhalten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Datenschutzerklärung von Facebook unter: https://de-de.facebook.com/privacy/explanation.

Wenn Sie nicht wünschen, dass Facebook den Besuch unserer Seiten Ihrem Facebook-Nutzerkonto zuordnen kann, loggen Sie sich bitte aus Ihrem Facebook-Benutzerkonto aus.

Die Verwendung der Facebook Plugins erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an einer möglichst umfangreichen Sichtbarkeit in den Sozialen Medien.

5. Analyse-Tools und Werbung

WordPress Stats

Diese Website nutzt das WordPress Tool Stats, um Besucherzugriffe statistisch auszuwerten. Anbieter ist die Automattic Inc., 60 29th Street #343, San Francisco, CA 94110-4929, USA.

WordPress Stats verwendet Cookies, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website erlauben. Die durch die Cookies generierten Informationen über die Benutzung unserer Website werden auf Servern in den USA gespeichert. Ihre IP-Adresse wird nach der Verarbeitung und vor der Speicherung anonymisiert.

“WordPress-Stats”-Cookies verbleiben auf Ihrem Endgerät, bis Sie sie löschen.

Die Speicherung von “WordPress Stats”-Cookies und die Nutzung dieses Analyse-Tools erfolgen auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der anonymisierten Analyse des Nutzerverhaltens, um sowohl sein Webangebot als auch seine Werbung zu optimieren.

Sie können Ihren Browser so einstellen, dass Sie über das Setzen von Cookies informiert werden und Cookies nur im Einzelfall erlauben, die Annahme von Cookies für bestimmte Fälle oder generell ausschließen sowie das automatische Löschen der Cookies beim Schließen des Browser aktivieren. Bei der Deaktivierung von Cookies kann die Funktionalität unserer Website eingeschränkt sein.

Sie können der Erhebung und Nutzung Ihrer Daten für die Zukunft widersprechen, indem Sie mit einem Klick auf diesen Link einen Opt-Out-Cookie in Ihrem Browser setzen: https://www.quantcast.com/opt-out/.

Wenn Sie die Cookies auf Ihrem Rechner löschen, müssen Sie den Opt-Out-Cookie erneut setzen.

Facebook Pixel

Unsere Website nutzt zur Konversionsmessung das Besucheraktions-Pixel von Facebook, Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA (“Facebook”).

So kann das Verhalten der Seitenbesucher nachverfolgt werden, nachdem diese durch Klick auf eine Facebook-Werbeanzeige auf die Website des Anbieters weitergeleitet wurden. Dadurch können die Wirksamkeit der Facebook-Werbeanzeigen für statistische und Marktforschungszwecke ausgewertet werden und zukünftige Werbemaßnahmen optimiert werden.

Die erhobenen Daten sind für uns als Betreiber dieser Website anonym, wir können keine Rückschlüsse auf die Identität der Nutzer ziehen. Die Daten werden aber von Facebook gespeichert und verarbeitet, sodass eine Verbindung zum jeweiligen Nutzerprofil möglich ist und Facebook die Daten für eigene Werbezwecke, entsprechend der Facebook-Datenverwendungsrichtlinie verwenden kann. Dadurch kann Facebook das Schalten von Werbeanzeigen auf Seiten von Facebook sowie außerhalb von Facebook ermöglichen. Diese Verwendung der Daten kann von uns als Seitenbetreiber nicht beeinflusst werden.

Die Nutzung von Facebook-Pixel erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an effektiven Werbemaßnahmen unter Einschluss der sozialen Medien.

In den Datenschutzhinweisen von Facebook finden Sie weitere Hinweise zum Schutz Ihrer Privatsphäre: https://de-de.facebook.com/about/privacy/.

Sie können außerdem die Remarketing-Funktion “Custom Audiences” im Bereich Einstellungen für Werbeanzeigen unter https://www.facebook.com/ads/preferences/?entry_product=ad_settings_screen deaktivieren. Dazu müssen Sie bei Facebook angemeldet sein.

Wenn Sie kein Facebook Konto besitzen, können Sie nutzungsbasierte Werbung von Facebook auf der Website der European Interactive Digital Advertising Alliance deaktivieren: http://www.youronlinechoices.com/de/praferenzmanagement/.

6. Plugins und Tools

YouTube mit erweitertem Datenschutz

Unsere Website nutzt Plugins der Website YouTube. Betreiber der Seiten ist die YouTube, LLC, 901 Cherry Ave., San Bruno, CA 94066, USA.

Wir nutzen YouTube im erweiterten Datenschutzmodus. Dieser Modus bewirkt laut YouTube, dass YouTube keine Informationen über die Besucher auf dieser Website speichert, bevor diese sich das Video ansehen. Die Weitergabe von Daten an YouTube-Partner wird durch den erweiterten Datenschutzmodus hingegen nicht zwingend ausgeschlossen. So stellt YouTube – unabhängig davon, ob Sie sich ein Video ansehen – eine Verbindung zum Google DoubleClick-Netzwerk her.

Sobald Sie ein YouTube-Video auf unserer Website starten, wird eine Verbindung zu den Servern von YouTube hergestellt. Dabei wird dem YouTube-Server mitgeteilt, welche unserer Seiten Sie besucht haben. Wenn Sie in Ihrem YouTube-Account eingeloggt sind, ermöglichen Sie YouTube, Ihr Surfverhalten direkt Ihrem persönlichen Profil zuzuordnen. Dies können Sie verhindern, indem Sie sich aus Ihrem YouTube-Account ausloggen.

Des Weiteren kann YouTube nach Starten eines Videos verschiedene Cookies auf Ihrem Endgerät speichern. Mit Hilfe dieser Cookies kann YouTube Informationen über Besucher unserer Website erhalten. Diese Informationen werden u. a. verwendet, um Videostatistiken zu erfassen, die Anwenderfreundlichkeit zu verbessern und Betrugsversuchen vorzubeugen. Die Cookies verbleiben auf Ihrem Endgerät, bis Sie sie löschen.

Gegebenenfalls können nach dem Start eines YouTube-Videos weitere Datenverarbeitungsvorgänge ausgelöst werden, auf die wir keinen Einfluss haben.

Die Nutzung von YouTube erfolgt im Interesse einer ansprechenden Darstellung unserer Online-Angebote. Dies stellt ein berechtigtes Interesse im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dar.

Weitere Informationen über Datenschutz bei YouTube finden Sie in deren Datenschutzerklärung unter: https://policies.google.com/privacy?hl=de.

Die Adresse unserer Website ist: https://djamila-bdwo.de

Welche personenbezogenen Daten wir sammeln und warum wir sie sammeln

Eingebettete Inhalte von anderen Websites

Beiträge auf dieser Website können eingebettete Inhalte beinhalten (z. B. Videos, Bilder, Beiträge etc.). Eingebettete Inhalte von anderen Websites verhalten sich exakt so, als ob der Besucher die andere Website besucht hätte.

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Analysedienste

Mit wem wir deine Daten teilen

Wie lange wir deine Daten speichern

Wenn du einen Kommentar schreibst, wird dieser inklusive Metadaten zeitlich unbegrenzt gespeichert. Auf diese Art können wir Folgekommentare automatisch erkennen und freigeben, anstelle sie in einer Moderations-Warteschlange festzuhalten.

Für Benutzer, die sich auf unserer Website registrieren, speichern wir zusätzlich die persönlichen Informationen, die sie in ihren Benutzerprofilen angeben. Alle Benutzer können jederzeit ihre persönlichen Informationen einsehen, verändern oder löschen (der Benutzername kann nicht verändert werden). Administratoren der Website können diese Informationen ebenfalls einsehen und verändern.

Welche Rechte du an deinen Daten hast

Wenn du ein Konto auf dieser Website besitzt oder Kommentare geschrieben hast, kannst du einen Export deiner personenbezogenen Daten bei uns anfordern, inklusive aller Daten, die du uns mitgeteilt hast. Darüber hinaus kannst du die Löschung aller personenbezogenen Daten, die wir von dir gespeichert haben, anfordern. Dies umfasst nicht die Daten, die wir aufgrund administrativer, rechtlicher oder sicherheitsrelevanter Notwendigkeiten aufbewahren müssen.

Wohin wir deine Daten senden

Besucher-Kommentare könnten von einem automatisierten Dienst zur Spam-Erkennung untersucht werden.


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